Hüftdysplasie

Eine Fehlbildung der Hüftgelenke bezeichnet man als Hüftdysplasie, auch Hüftgelenkdysplasie genannt. Dabei passen Oberschenkelknochen und Gelenkpfanne nicht korrekt aufeinander. In der Regel tritt die HD stets beidseitig von unterschiedlicher Stärke geprägt auf. Die Entwicklung von HD erfolgt in den ersten 15 Lebensmonaten eines jungen Hundes. Danach variiert nur noch die Ausprägung der Arthrose.

Anders als bei älteren Hunden, zeigen junge Hunde mit ausgeprägter HD Schmerzen als Folge der unüblich starken Lockerheit der Hüftgelenke. Bei älteren Hunden überwiegen die Schmerzen als Folge der Abnützung (Arthrose) der Hüftgelenke.

Wird der Hund wenig beansprucht und die HD ist nicht so weit voran geschritten können Krankheitszeichen fehlen. Es ist aber auch möglich das ein Hund bereits bei leichter HD hinkt, bei stark ausgeprägter jedoch seine Bewegung so angepasst hat, das Schmerzen vermieden werden können und mal als Besitzer kaum etwas bemerkt.

Die wichtigste Grundlage für HD liegt damit in der Erbanlage eines Hundes. Welche Gene eine Rolle spielen, ist bis heute nicht abschliessend geklärt.

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